Freizeitparks- und Achterbahnen

 

 

Efteling - Sieben-Meilen-Sommer 18.08.2012

 

 

 

An diesem sonnigen, sehr warmen Tag, machten wir uns aus Bochum erstmal auf den Weg nach Essen. Dort holten wir Tanja und Andreas vom Hotel ab, die schon einen Tag eher aus Mannheim angereist waren, um mit nach Efteling zu fahren. Die beiden haben wir auf der EP-Sommerparty bei "Dinner in the Sky" kennengelernt und letzte Woche im Holidaypark zufällig nochmal wiedergetroffen. Dort hatten wir uns dann für diesen Samstag verabredet.
Unser Motto für diesen Tag lautete:

 


Angekommen in Efteling, stellten wir schnell fest, das es wohl ziemlich voll werden würde. Eigentlich hatten wir gehofft, das viele Leute, aufgrund des Wetters, das Freibad vorziehen würden, aber bei der Parköffnungszeit, an diesem Samstag bis 24.00 Uhr, haben sich doch viele für den Freizeitpark entschieden.

 

 


Die Parkgebühren in Efteling liegen bei 10,00 €.

 

 

Das ist unserer Meinung nach viel zu hoch. Wir wollten den Grund und Boden nicht käuflich erwerben, sondern nur dort parken !
Das sollte vielleicht mal überdacht und zugunsten der Besucher geändert werden.
Um der Warteschlange vor den Kassen zu entgehen, meldeten wir uns im Parkbüro, wo wir nach Vorlage unserer EP-Jahreskarten umsonst an der Kasse eingelassen wurden.

 



Nach der Hitze im Auto sollte zunächst einmal ein wenig Abkühlung folgen und so gingen wir die Pardoes Promenade herunter, um zum "Vliegenden Holländer" zu gelangen.

 

 

Da der von uns gewählte Weg an "Joris en de Draak", ein Duelling Coaster und eine der Hauptattraktionen des Parks, vorbeiführte, beschlossen wir spontan, damit erst eine Runde zu drehen.

 

 

 

Leider mussten wir festellen, das die Bahn außer Betrieb war.

 

 

Auf Nachfrage bei einem der Operator, sagte man uns, das sie erst gegen 16.00 Uhr wieder fahren würde. Ein anderer Operator meinte sogar, das man nicht so genau wüsste, ob sie den Tag noch in Betrieb genommen werden würde.
Und das gerade an so einem Tag, ist schon nicht gerade ein Aushängeschild für den Park.

Das sollte nicht der einzige Ausfall bleiben. Eine Leerfahrt der "Python" endete auf dem Lifthill mit einem Stillstand.

 

 

 

So war auch diese Bahn ersteinmal ausgefallen. So ging es dann doch zum eigentlichen Ziel.

 

 

 

 

Dort angekommen hatten wir aufgrund des tollen Wetters eine Wartezeit von mehr als 70 Min.

 


Die Warteschlange war sehr schön gestaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von daher ging die Zeit jedoch schnell rum und wir konnten endlich einsteigen.

 

 

Der Anfang der Fahrt überraschte uns sehr. Der war nämlich im Dunkeln, mit Nebel im ganzen Raum und Glockenläuten wie in einem guten Horrorfilm. Der Lifthill zum Tor nach draußen erinnerte uns mit seinen Lichteffekten an den "Fluch von Novgorod". Wirklich viele Teile sehr überraschend und richtig gruselig gemacht, sodass die Erwartungshaltung auf den Rest der Fahrt sehr hoch war.
Hier passierte jedoch nicht mehr wirklich viel und die Fahrt kam einem im Endeffekt viel zu kurz vor in Relation zur Wartezeit.

Um uns erstmal einen Überblick über den Park zu verschaffen, wollten wir mit der Bimmelbahn fahren und gingen zur "Station de Oost".

 

 

 

Dort angekommen, warteten wir auf den Zug.

 

 

Doch als der nicht kommen wollte, und nach einer gefühlten Wartezeit von ca. einer halben Stunde, setzten wir unseren Weg zu Fuß fort.

Vorbei am "Siervivjer" mit seinen Booten

 

 

 

und an "Kinderspoor", einem pedalbetriebenen Zug,

 

 

 

 

erreichten wir "Vogel Rok", eine Dunkelachterbahn von Vekoma.

 


Bei einer Wartezeit von nur 15 Minuten waren wir skeptisch.
Im Phantasialand gibt es einen ähnlichen Ride: "Temple of the Nighthawk".
Allerdings muß man sagen, dass Vogel Rok deutlich besser gestaltet ist.
Die Warteschlange ist recht "nett" aufgemacht, wobei uns nicht ganz klar war, inwieweit das Theming dort mit Vogel Rok zu tun haben sollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Züge sind baugleich zu Temple of the Nighthawk, aber schöner, und nebenbei auch mit Musik ausgestattet.
Die Fahrt war auch komplett dunkel bis auf zwei ganz nette Effekte: Während der Fahrt ist man durch ein Schlangenmaul gefahren und am Ende waren noch ein paar Lichterketten. Hat uns jetzt nicht soo vom Hocker gerissen.

Da Christine und Andreas etwas essen wollten, nutzen Tanja und Andreas die Zeit, um mit "Monsieur Cannibale", einem Rundfahrgeschäft wo sich Kessel in hohem Tempo drehen, zu fahren.

 

 


Weiter ging es durch den Park und der nächste Stop war an einem Stand mit Muffins und Cupcakes.

 


Für Christine ein ungewollter Stop, da sie umknickte und die Steintreppe zu dem Laden hinunterfiel.
Um die neu erworbene Kamera zu retten, war ein Abfangen leider nicht möglich und so schürfte sie sich das Schienbein bis zum Knochen auf.
Leider blutete es so stark, dass es in die Schuhe lief.
Danach versagte dann auch noch der Kreislauf und eine Besichtigung der erste Hilfe Station des Parks war unumgänglich.

 


Auch diese war sehr schön thematisiert und die Leute dort sehr freundlich Smile.
Die Wunde wurde gereinigt, desinfiziert und die Wundränder mit Klammerpflaster versorgt.
Trotzdem blutete es den Rest des Tages immernoch nach.
Was einen Parksonliner nicht umbringt, kann ihn nicht davon abhalten, den Park weiter zu erkunden.

 


Also ging es weiter zur "Pagode" um Efteling von oben erleben zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So konnten wir sehen, dass Joris en de Draak immernoch nicht fuhr und so beschlossen wir, die Bobbahn zu testen.
Eine wiederum recht lange Wartezeit für eine mittelmässige Fahrt.

 

 

 

 

 

 

 

 


Draussen angekommen sahen wir einen Verkaufswagen mit frischem Obst.

 

 

Eine wirklich gute Idee vom Park, die auch sehr gut angenommen wurde.
Während wir uns erstmal eine Erfrischung flüssiger Natur gönnten, wurde unsere kleine Gruppe skeptisch beäugt.

 

 

 

Weiter ging es zur nächsten Wasserbahn: "Fata Morgana", einer Bootsfahrt durch die Märchen von 1001er Nacht !
Diese Fahrt überraschte uns zum zweiten Mal an diesem Tag.
Eigentlich ist diese Fahrt eine Themenfahrt (kein Thrillride), aber richtig schön gemacht, mit tollen Lasereffekten. Sehr zu empfehlen!

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So inspiriert gingen wir nun in den ganz alten Teil von Efteling, den es schon vermutlich seit 60 Jahren gibt: Den Märchenwald.

Dort begeneten wir: " De Dansende Schoentjes",

 

 

"Trollenkoning",

 

 

 

"Raponsje",

 

 

"De Meermin",

 

 

"De Draak",

 

 

" De wolf en de zeven Geitjes",

 

 

 

"Hans en Grietje",

 

 

 

"Vrouw Holle",

 

 

 

"Ezeltje strekje",

 

 

 

" Sneeuwwitje"

 

 

und dem Rest der grimmschen Prominenz.

Einer fehlte jedoch - Der Mann mit dem langen Hals !
Eine der ältesten Attraktionen im Park, die wir schon als Kinder bestaunt haben.
Laut Parkplan gab es ihn auch immernoch, aber es gestaltete sich SEHR schwierig dorthin zu kommen.
Der Parkplan ist da leider überhaupt nicht hilfreich gewesen,da er nicht so detalliert beschriftet war.
So irrten wir mehr als eine halbe Stunde durch den Märchenwald, bis Christine schließlich der Geduldsfaden riss und sie sich alleine durch einen winzigen Weg durch die Hecke schlug und ENDLICH fündig wurde !

 



An einem weiteren Wahrzeichen von Efteling, "Sprookjesboom" ,

 

 

vorbei gingen wir nun zu der Neuheit 2012: " Polles Keuken" um die Pfannkuchen zu testen.

 

 

 

 

 

Das Restaurant ist richtig schön aufgemacht. Viel Deko und in der Mitte ein verrückt spielender Herd, der alle 15 min. richtig aufdreht und die Töpfe und das Besteck klirren läßt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfangs waren wir noch ganz begeistert, aber da es aufgrund des hohen Andrangs zu langen Wartezeiten kam, ging uns der Geräuschpegel des klimpernden Herdes irgendwann einfach nur noch auf die Nerven.
Die Hitze im Restaurant übrigens auch.
Offenbar gab es keine Klimaanlage.
Die Pfannkuchen waren in Ordnung, aber wir waren uns einig, dass wir alle schon einmal bessere gegessen haben.
An Getränken hätte man auch wenigstens zwei verschiedene Größen anbieten können, aber man konnte nur 0,3 l im Glas oder in der Flasche bestellen. Also haben wir gleich pro Nase zwei Getränke bestellt.
Auch nicht so toll war die Bedienung, die bei uns kassiert hat, da sie uns weis machen wollte, dass wir die Rechnung nicht getrennt zahlen können.
Unserer Ansicht nach, war ihr das einfach zu viel Arbeit.

Mit vollen Mägen ging es weiter zur "Droomvlucht", einem Gleitflug durch eine Traumwelt. Ebenfalls eine Themenfahrt mit netten UV-Lichteffekten.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nächstes Ziel war "Villa Volta", lt. Parkplan das verfluchte Haus. Dort drehen sich die Wände und die Sitzreihen gegeneinander, sodass man den Eindruck hat, an den Wänden und der Decke spazieren gehen zu können.
Das war wirklich toll gemacht und es herrschte auch eine super Stimmung!

 

 


 

 

 

 

 

 

So langsam fing es an zu dämmern und wir machten uns auf den Weg zu Joris en de Draak, der inzwischen erfolgreich repariert wurde und seinen Betrieb doch noch wieder aufnahm.
Ganz zur Freude der Parksonliner.
Die Anstehzeit betrug ca. 55 min. und in der Zeit, wo wir in der Warteschlange standen, wurde es komplett dunkel, sodass aus unserer Fahrt ein Darkride wurde.
In diesen Genuss kommt man ja auch nicht oft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und da "Joris" selbst kaum angeleuchtet wird, kam der Effekt des Feuer spuckenden Drachens (für die Bahn Feuer) und des Wassersplashs (für die Bahn Wasser) richtig gut zur Geltung !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Zug rast durch die komplette Dunkelheit und hin und wieder hört man den konkurrierenden Zug an sich vorbei rattern. Sehen tut man ihn nicht!
Nach dieser atemberaubenden Fahrt drehten wir noch eine Runde durch den Park, um ein paar Nachtimpressionen einzufangen, bevor uns unser Weg zu der nächsten Neuheit 2012 "Aquanura" führte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Hierbei reden wir nicht von irgendeiner, sondern von Europas größter Wassershow!
Wir haben ja schon vieles gesehen, aber das hat wirklich all unsere Erwartungen übertroffen.
Ein wahres Feuerwerk (und so hörte es sich teilweise auch an) an Wasserfontänen in den schillerndsten Farben, Feuer-und Nebeleffekten, perfekt zur Musik choreografiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ein toller Abschluß eines wirklich sehr schönen Tages.

 

 


Gegen 0.30 machten wir uns auf den Weg nach Essen und setzten Tanja und Andreas an ihrem Hotel ab, von wo aus sie am kommenden Tag nach Mannheim zurückfuhren. Wir kamen gegen 2.30 müde, aber guter Laune in Bochum an.

 

 

---> Bilderslideshow

 

 

 

Redaktion: Christine Stanitsas
Presse-und Öffentlichkeitsarbeit parksonline.de

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