Freizeitparks- und Achterbahnen

 

Europapark 06.-07.10.2012

 

 

Gegen halb 4 nachts startete unsere Tour in den Europapark, da wir ja pünktlich zur Parköffnung da sein wollten.
Ein Wohnmobil ist nun einmal keine Rennsemmel und so planten wir genügend Zeit ein.
Wir starteten diesmal von Hagen aus, wo wir unser neues Parksonlinemitglied Steffi einsammelten.
Gegen halb neun waren wir dann auch schon auf dem Campingplatz des Camp Resorts.Von dort aus sind es nur noch ein paar Gehminuten zum Park.

Dort angekommen stürmten die Massen schon den Eingang und was sollen wir sagen...
Voll, voll, voll war es!
Anstehzeiten von ca. 80 min bei den Hauptattraktionen waren keine Seltenheit.
Die Eurosat war leider aufgrund eines technischen Defektes schon zur Parköffnung außer Betrieb. Man wurde dort auf später vertröstet.
Übrigens nicht das erste Mal, dass sie ausfiel.
Den Freitag in der letzten Woche war sie auch morgens direkt wegen eines technischen Defektes außer Betrieb und am Sonntagmorgen sollte es ebenfalls so sein. Sehr merkwürdig, wie wir finden.

So lief die Schonfrist für Parksonlinerin Steffi, für die es übrigens der erste Besuch im Europapark und überhaupt mal wieder ein Parkbesuch nach langer, langer Zeit war, ab.
Denn um die Ecke lauerte schon Silver Star, Europas zweithöchste Achterbahn.





Dank der schnellen Abfertigung dort konnten wir ein paar Mal fahren, wobei Parksonlinerin Steffi aller Respekt gebührt.
Wie ein Profi, mit einem breiten Grinsen im Gesicht und hoch erhobenen Armen fuhr sie eine Runde nach der anderen mit.
Aber eigentlich kann man nur strahlende Gesichter erwarten bei der tollen Bahn.

Bei Wodan und Blue Fire blieb uns nur die Möglichkeit es über die Single-Rider Eingänge zu versuchen.
Bei Wodan mußte man nur 30 min. anstehen als Single.
Das war natürlich schon einmal gut. Der Nachteil: man konnte natürlich nicht zusammen fahren.
Aber besser als 80 min. zu warten.
Eigentlich wollte Parksonlinerin Steffi gar keine Holzachterbahnen mehr fahren ( nach einer schlechten Erfahrung mit einer Holzachterbahn im Ruhrgebiet, deren Namen wir mal nicht nennen wollen), aber Wodan hat sie eines besseren belehrt.

Beim Blue Fire ging es einmal etwas zügiger Smile.
Sehr zu unserer Freude.
Diese Bahn hat es unserer Steffi doch sehr angetan. Der Abschuß von 0 auf 100 km/h in 2,5 sec. mitsamt Alarmhupe hat natürlich etwas für sich und besonders die ruhige Laufweise gefiel.

Die Euromir durfte nicht im Programm fehlen und zu unserer Überraschung wurde Parksonlinerin Christine von einem der Operator als Dauerparkbesucherin wiedererkannt.
Das nennen wir mal ein gutes Gedächtnis!

Die Eurosat war nach kurzer Zeit auch wieder instand gesetzt und so fuhren wir auch hiermit.
Dort läuft zur Zeit ja die tolle Halloweenmusik- allein deswegen lohnt es sich schon mit dieser Bahn zu fahren.



Die Bobbahn wurde auch getestet und nach einer wilden Fahrt für gut befunden.



Einzig die Wasserachterbahnen Poseidon und Atlantica Supersplash hoben wir uns für den nächsten Tag auf.

Pegasus, der Kiddycoaster, bestach durch seine tolle Aufmachung und es war Ehrensache auch hier eine Fahrt mitzunehmen. Es muß ja nicht immer gleich höher, schneller, weiter, sein.

Noch einen Tacken ruiger ließen wir es mit der Geisterbahn bzw. "Geischterbahn", wie man im Ländle so schön sagt, angehen.
Dachten wir... leider hatten wir uns da etwas verkalkuliert, denn man wurde in einen Raum geführt, die Türen geschlossen und der Kronleuchter, der nur noch flackerte, ging ganz aus und wir standen in kompletter Dunkelheit, bis, durch einen Spot beleuchtet, ein Hangman von der Decke fiel.
Ein Liveerschrecker war auch in der Geisterbahn, durch die man dann aber wirklich in gemütlichem Tempo durchkutschiert wurde.
Wir hätten uns noch ein paar mehr Liveerschrecker gewünscht, wäre noch ein wenig besser gewesen.

Mittagessen-eigentlich eher Nachmittagessen inzwischen- nahmen wir dann im Foodloop zu uns.
Es gab Penne mit Blattspinat für Parksonlinerin Steffi und Parksonlinerin Christine wählte Hähnchenbruststreifen mit Hokkaidokürbis.
Ein wenig saisonales Essen muß ja sein.
Das ist übrigens ein wesentlicher Pluspunkt für den Park!
Es gibt tatsächlich verschiedenste Gerichte und eben nicht nur Fastfood, wie wir das von anderen Parks leider gewöhnt sind.
Über deftige Hausmannskost, saisonales Essen, Suppen, Vegetarisches, Obst, Eis, Kuchen kann man alles bestellen, was das Herz begehrt.
Wenn man dabei bedenkt, dass die Suppen ja auch noch einen Looping machen bevor sie zum Tisch kommen, ist das schon eine echte Höchstleistung.
Das Essen hat insgesamt, wie immer, gut geschmeckt. Bei den Penne mit Blattspinat war die Menge der Käsesahnesoße vielleicht etwas zu gut gemeint, aber sonst gab es nichts auszusetzen.
Trotz des hohen Besucheraufkommens kamen alle Bestellungen recht zügig und zuvor mußten wir auch nicht lange warten, bis wir ins Restaurant eingelassen wurden.
Beim Foodloop bildet sich immer eine Warteschlange vor dem Restaurant, weil es sehr begehrt ist.

Gegen Abend bestaunten wir dann noch die verschiedenste Herbstdekoration und ließen sie auf uns wirken:













Da es an diesem Tag sehr voll war, hatte der Park seine Öffnungszeiten auf 20.00 ausgeweitet, was wir übrigens sehr gut fanden und auch so von anderen Parks nicht kennen.

Kurz überlegten wir noch, ob wir zu den Terenzi-Horror- Nights gehen sollten, aber die Müdigkeit siegte, und wir entschieden uns für das warme, weiche Bettchen im Wohnmobil.
Eine weise Entscheidung, denn es fing kurz danach an schauerartig zu regnen.

Am nächsten Morgen sah der Himmel nicht vielversprechender aus und wir zogen unseren Regenkampfanzug inkl. Gummistiefel an.
Auch das war wieder eine weise Entscheidung, wie sich herausstellen sollte, denn der Morgen war kalt und SEHR, SEHR nass.
Erst gegen 14.00 kam die Sonne heraus.

Natürlich galt die Eröffnungfahrt wieder Silver Star und danach gingen wir weiter zur Poseidon, der Wasserachterbahn.
Parksonlinerin Christine war sich ganz sicher, dass man nicht besonders nass wird bei der Fahrt, leider täuschte sie sich... Wasser von rechts und links und unten und leider auch Wasser in Form von Regen von oben.
Schade! Aber hat trotzdem Spaß gemacht.
Und seien wir mal ehrlich, eigentlich wartet man ja nur darauf naß zu werden.

Den Fluch der Kassandra (Madhouse) hatten wir auch getestet, aber der lag wohl schon vorher auf uns, da wir ja so nass geworden sind.

Atlantica Supersplash wollten wir eigentlich auch noch fahren, aber auf noch mehr Wasser wollten wir dann doch lieber verzichten.

Dafür bot sich das 4D Kino an, wo der Film "Das Geheimnis von Schloß Balthasar" gesendet wurde.
Tolle Effekte und spätestens bei den "Skorpionen" schrie das gesamte Kino vor Schreck! Wer Näheres wissen möchte, sollte einfach mal eine Vorstellung besuchen.
Muß man unbedingt mal gemacht haben! Sehr zu empfehelen.

Die Show "Devilocity" im Variete´Theater haben wir uns auch angesehen und waren ganz angetan.
Da die Akkustik und die Musik dort so gut sind, hat es uns kaum auf den Stühlen halten können. Am liebsten hätten wir mitgetanzt.
So muß das sein.

Nun brauchten wir wieder etwas Action und so führte uns unser Weg zum Singlerider-Eingang von Wodan, wo Parksonlinerin Steffi von einem besorgten jungen Mann bezüglich des wohl etwas schlecht aussehenden Gesichtes von Parksonlinerin Christine angesprochen wurde.

Man bedenke die wenigen Stunden, die wir zuvor geschlafen hatten!

Daraufhin klärte ihn Steffi unter diversen Lachanfällen auf, dass das nicht an Wodan läge, da Parksonlinerin Christine ja mittlerweile Stammgast ist.

So ergab es sich, dass man ins Gespräch kam und letztendlich klinkte sich der junge Mann, der sich uns später als Hansi vorstellen sollte, bei uns ein.
Zu dritt stellten wir uns nun beim Blue Fire am normalen Eingang an.
Da der Park heute fast nur halb so voll war, wie am Tag davor, war die Anstehzeit mit ca. 30 min. noch human.

Danach stand noch einmal ein Besuch im Foodloop an, da Hansi ebenfalls das erste Mal im Europapark unterwegs war und natürlich auch diese Attraktion erleben sollte.



Da wir Parksonliner dann aber auch rechtzeitig wieder aufbrechen mußten, trennten sich leider unsere Wege dort und nach zwei Abschlußrunden auf Silver Star, verabschiedeten wir uns vom Europapark gegen 16.00.

Wir würden uns freuen, Hansi auf einer unserer nächsten Touren wieder begrüßen zu können.

Parksonlinerin Steffi hat die Feuertaufe überstanden und wird bestimmt Wiederholungstäterin!

Zum Abschluß gilt unser ganz besonderer Dank wieder dem Team vom Silver Star- Leute Ihr seit spitze!
und Christian Lieser & Co vom Blue Fire.
Ganz liebe Grüße auch an Bianca Feger und Torsten Barthauer.

 

 

 

 

Redaktion: Christine Stanitsas
Presse-und Öffentlichkeitsarbeit parksonline.de

 

 

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