Die Freizeitparks- und Achterbahnenseite

 

 

London Tour 08.-14.06.2013 Thorpe Park

 

Am 08.06.2013 ging es für uns also los nach London Heathrow.
Ein wenig Sightseeing steht bei uns im Ausland ja immer auf dem Programm und so buchten wir ein Hotel in der Nähe des Flughafens: Ibis Hotel London Heathrow.
So nah ist das Hotel am Flughafen, aber dennoch erstaunlich ruhig. Der Blick aus unserem Hotelfenster



Das Zimmer





Die Bar



Der Frühstücksraum



Und der Eingangsbereich




Ein kostenloser Shuttle ( Busse 140, 105 und 111) brachte uns vom zentralen Busbahnhof am Flughafen dorthin.
Von eben diesem Busbahnhof konnte man auch die berühmte englische Underground ( Piccadily Line) ins Londoner Zentrum nehmen.






Hier ein paar Impressionen aus London:

Piccadily Circus





die typischen Londoner Taxen



Trafalgar Square



Westminster Abbey



Ein etwas untypisches Taxi



Und die roten Telefonzellen mit Big Ben im Hintergund



Downing Street Nr. 10, der Regierungsbezirk





Big Ben





London Eye



The London Dungeon



Tower Bridge







Tower of London





Der Splitter



Harrod`s







Buckingham Palast









Am 11.06. und 12.06. besuchten wir den Thorpe Park.
Hierfür hatten wir uns extra ein Auto gemietet, da der Park 25 km von London entfernt liegt, und wir unser Können im Linksfahren unter Beweis stellen wollten. Getreu dem Motto, was uns nicht -oder nur evtl. umbringt- macht uns nur härter, nahmen wir unser Auto in Empfang und mußten schonmal anfangen umzudenken.
Lenker auf der Beifahrerseite und schalten mit links. Seeeehr witzig!



Aber nach der Anfangspanik, da jeder hier auf der falschen Seite fuhr, und scheinbar alle das normal fanden, und diversen Griffen nach rechts in die Tür, da man schalten wollte, lief eigentlich alles für britische Zustände gut. Der Kreisverkehr war etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man einmal das System verstanden hat, klappts es auch damit.
Nach diversen Wtzen über das englische Verkehrssystem und einigen Flüchen erreichten wir aber doch unser Ziel.



Da wir in dem im Park liegenden Hotel "The Crash Pad" übernachteten, bekamen wir einen kostenlosen zweiten Tag im Thorpe Park dazu. Der Parkplatz war ebenfalls für Hotelgäste umsonst.
Am Eingang des Parks, sowie nachher im Park selber, viel uns direkt die gute Musik auf, weswegen Parksonlinerin Christine es sich auch nicht verkneifen konnte kurz eine Tanzeinlage hinzulegen



Auf dem Weg zu den Attraktionen läuft man über eine Brücke, auf der zur rechten Seite das Hotel liegt.









Zur rechten des Crash Pads hat man eine wunderbare Aussicht auf die neueste Errungenschaft des Parks, einen Wingcoaster: " The Swarm".



Unser Zimmer lag jedoch mit Blickrichtung zum See, was auch sehr nett gemeint war, aber sicherlich für Adrenalinjunkies, wie wir es sind, vielleicht nicht ganz passend war.



Die Zimmer haben etwas Campingcharme, wie wir es mal bezeichnen wollen. Wer ein richtiges Hotel erwartet, ist hier falsch.
Wir fanden diese Idee jedoch etwas komplett Neues und waren wirklich sehr positiv überrascht!







Die Rezeption des Hotels hat übrigens ein ganz, ganz tolles Wallpaper.
Da konnten wir nicht dran vorbeigehen, ohne ein Bild zu machen:





Vom Hotel aus gesehen zur Rechten geht es dann zu den Attraktionen.
Zunächst geht man durch eine runde Halle, in der sich auch die 360 Grad Bar befindet, in der man morgens das Frühstück bekommt, wenn man im Hotel übernachtet.







Durch diese Halle ( übrigens mit einer Bühne und tollem Sound) hindurch betrat man den eigentlichen Park.





The Swarm lag diret zur Rechten und lachte uns an!
Vom Thema her eine Endzeitbahn, was auch sehr schön umgesetzt wurde.









































Die letzten zwei Reihen kann man übrigens entgegen der Fahrtrichtung sitzen.

Bilder der vermissten Personen, die The Swarm entführt hat, gibt es auch zu kaufen



Auch passend der Dress der Operator



Das Fahrerhäuschen ist, auch sehr kreativ, ein in ein abgebranntes Haus gestürzter Wohnwagen



Da wir auch als Hotelgäste schon eine Stunde eher in den Park durften, wollten wir die Zeit nutzen.
Eigentlich konnten wir uns gar nicht satt daran sehen, wie elegant diese Bahn fährt, allerdings wollten wir auch fahren.


Also schnell angestellt.
40 min. Wartezeit sollten eigentlich zu verkraften sein, aber da es doch länger dauerte als angegeben, und nur 1 Zug in Betrieb war, verlängerte sich die Zeit auf 60 min..



Parksonlinerin Christine erkundigte sich bei einem der Operator, hier "Hosts" genannt, wieso nur ein Zug fuhr. Die Zeit hätte man mit einem zweiten Zug halbieren können.
Keine zwei Minuten, nachdem sie gefahren ist, wurde der zweite Zug in Betrieb genommen.
Das nennen wir mal Service! Sehr schön und somit gilt unser Dank unserem "Host of the day: Shag".



Und so sehen glückliche Parkbesucher mit ihrer Lieblingsbahn aus:





Da wir aber trotzdem keine Lust hatten anzustehen, kauften wir uns den teuersten Fastpass, den wir kriegen konnten, und mit teuer meinen wir 75 englische Pfund, umgerechnet 89 Euro. Aber dafür für alles und den ganzen Tag, damit wir besonders diese herrliche Bahn fahren konnten.

So ausgerüstet konnten wir den Park nun unbeschwert und ohne Zeitdruck erkunden.
Bei den Fastpässen ist übrigens etwas für jeden Geldbeutel dabei.
Man kann nur bestimmte Bahnen fahren oder zahlt dann für jede Fahrt bei einer ganz bestimmten Bahn ohne Anstehen, oder man fährt jede Bahn einmal ohne Anstehen, ganz wie man mag.
Da wir aber nicht jedesmal eine Zeitvorgabe haben wollten, hatten wir uns für den unbegrenzten Pass entscheiden.
So stürmten wir los und erkundeten den Park.
Nach The Swarm nahmen wir uns die nächstliegende Bahn vor.
The Flying Fish.
Hierbei handelt es sich um einen Powered Coaster aus dem Hause Mack Rides.
Eine Kinderachterbahn mit richtig guter Musik.
Dort trafen wir auf ein paar coole Kids, die lauthals mit uns "Low" während der Fahrt sangen. Das brachte mal Stimmung und sofort füllte sich der Wartebereich mit Leuten.
Sehr witzig! Eigentlich dachten wir immer, dass alle Leute weglaufen wenn wir singen, aber hier war das wohl anders Wink!







Nun führte uns unser Weg zu Tidal Wave, einer Wasserattraktion, wie sie im Buche steht!
So einen Splash haben wir noch nie gesehen! Gigantisch!





Und in der Splashzone hatten die Kleinsten Ihren Spaß.
Da es mit 12 Grad nicht besonders warm war, wunderten wir uns doch sehr darüber, dass sich die Kleinen dort hinstellten.
Aber als Originalengländer hat man wohl ein anderes Temperaturempfinden.

Weiter ging es zu Stealth einem Launched Coaster.
Uns erwartete ein Katapultstart von 0 auf 129 km/h in 1,9 sec., der uns auf 63 m Höhe bringen sollte.


















Wow, das ist mal eine Ansage.
Und da der Start so toll ist, sind wir gleich 4 Mal hintereinander gefahren.

Nette Blümchen waren dort übrigens auch am Eingang. Wahrscheinlich zur Beruhigung.





Als nächstes stand Nemesis Inferno auf dem Programm.
Ein Inverted Coaster von B&M.







Hier mußte man einen Teil der normalen Warteschlange selbst mit einem so teuren Fastpass noch mitlaufen, sodass es auch hier zu einer Wartezeit von 20 min. gekommen ist.
Aber die Fahrt war recht lang und abwechslungsreich und wie gewohnt von B&M, recht ruhig.
Nun knurrten aber langsam unsere Mägen und wir testeten den im Park gelegenen Pizza Hut.
Ein All-you-can-eat Buffet gab es dort und es war recht viel los.
Man bezahlte 10 Pfund und konnte soviel trinken und essen, wie man wollte.



Für England, und dazu noch einen Freizeitpark, ein recht gutes Angebot.
Gegenüber gab es noch ein mexikanisches Restaurant und ein paar hundert Meter weiter einen Burger King.
Also schon genug Auswahl und nicht unbedingt nur Fastfood.

Und das gab es als Nachtisch:



So gestärkt nahmen wir die nächste Herausvorderung an:
Colossus!
Ein Sitting Coaster von Intamin, der ein wenig verwaschen aussieht, was aber wohl an der Farbwahl des Tracks liegt. Etwas in die Jahre gekommen, aber immernoch sehr beliebt.
Nachdem wir gefahren sind, wußten wir auch warum.
Ein Cobra Kopf, zwei Corkscrews, ein Looping und die Spins am Ende der Fahrt sind eigentlich am besten!











Ein wenig rappelig, aber doch immernoch gut!

Und wo wir schoneinmal in der Nähe waren, fuhren wir auch gleich im Anschluss "Saw- The Ride".







Die Warteschlange- sehr nüchtern, aber wer den Film gesehen hat, weiß ja was los ist.





Ein etwas doppeldeutiges Schild verheisst nichts Gutes:



Die Bahn ist sehr gut thematisiert und mit vielen Überraschungen und Effekten versehen.
Ein Darkride, wo man denkt, dass man direkt in eine Säge fährt,
aus dem Bauch blutende Puppen liegen vor der Fahrt aus dem Gebäude auf dem Boden und genau über der Puppe ist man einmal Überkopf sodass man das Gefühl hat, dass man fast im Bauch hängt.
Die Hauptfigur aus dem Film warnt einen mehrfach während der Fahrt, vor dem was kommt und dass man verloren ist( senkrechter Lifthill,30 m hoher und 97 Grad steiler Drop).

Allerdings ist die Fahrt an sich vom Fahrgefühl her sehr tough durch die vielen kurzen und schnellen Wendungen.


Direkt neben dem Ride gibt es eine Horror Maze, die aber wohl nur an Halloween genutzt wird.





Die andere Wasserbahn " Loggers Leap" war bei unserem ersten Besuch im Thorpe Park noch geschlossen, sollte aber beim zweiten wieder geöffnet sein.









Nach all der Aufregung schlenderten wir nochmal durch den Park und konnten das ein oder andere schöne Bild noch einfangen.

Netter Name...











Und ein paar Abend- und Nachtimpressionen:







Und hiermit verabschiedeten wir uns vom Thorpe Park für dieses Jahr, aber wir werden sicherlich wiederkommen.

 

 

 

 

Redaktion: Christine Stanitsas
Presse-und Öffentlichkeitsarbeit parksonline.de