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Tripsdrill 02.11.2013

 

 


...oder die Eroberung von Karacho!

Lang, lang hat es gedauert, bis wir endlich mal wieder in Tripsdrill zu Gast waren, aber den letzten Saisontag wollten wir noch schnell nutzen, um diesen detailverliebten und "echten" Park zu besuchen.
Natürlich trieben uns auch schon ganz bestimmte Hintergedanken dorthin, denn Karacho, die neue Katapultachterbahn, die am 10.07.2013 eröffnet wurde, rief uns ganz laut zu sich.
Gespannt wie die Flitzebögen kamen wir dort an und konnten uns erstmal wieder nicht satt sehen an der Megahalloweendeko im Park:





Das erste, was man denkt, wenn man diesen Park betritt, ist: Wow, was für ein schnuckeliger Park und wie toll die Aufmachung ist!



So idyllisch und familiär, Details wo das Auge hinsieht.
Da konnten wir uns einen kleinen Vergleich mit dem Europapark nicht verkneifen.
Auch er ist so detailveliebt, nur eben um einiges größer.
Und damit Tripsdrill als "echtem" Park zu bezeichnen, meinen wir, dass alle Häuschen auch wirklich echt sind und keine Pappfassaden, wie es in vielen anderen Parks üblich ist.
Hier legt man wert auf Qualität und das merkt man an jeder Stelle.
Ebenso, dass es ein familiengführtes Unternehmen ist.
Übrigens ist dem Park auch ein Wildparadies mit vielen veschiedenen Tieren angeschlossen, das sich sehen lassen kann.

Leider wollte das Wetter bei diesem Besuch anfangs nicht so mitspielen, aber später sollte es doch noch trocken werden und uns einige schöne Bilder ermöglichen.

Per Zufall traf Parksonlinerin Christine auf einen der Parkinhaber: Roland Fischer.



Hierzu muß man wissen, dass Tripsdrill von den drei Fischerbrüdern Helmut, Dieter und Roland Fischer geführt wird.
Update vom 31.12.2013: Andreas Fischer, der Sohn von Dieter Fischer übernimmt die Leitung des Wildparadieses von seinem Vater, der aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden mußte.

Durch und durch normal gekleidet und für den unwissenden Besucher somit nicht als Inhaber des Parks zu identifizieren, war Roland Fischer im Park gegenwärtig, was ihn schon sehr sympathisch machte.
Schaute hier und dort nach dem Rechten, was sicherlich auch immer einen großen Pluspunkt für einen Park darstellt.

Wir baten um ein Foto, kamen ins Gespräch und kamen so in den Genuß die branntheißen News 2013 aus erster Hand zu erfahren.

Neu im Park war das Dach über den sich drehenden Kaffeetassen ( im Hintergrund zu sehen), sowie das Gaudi Viertel, das für die kleinen Gäste gebaut wurde.







Und für die schon größeren Gäste, wie uns, KARACHO!!!









Wir können nur absolut Positives über Roland Fischer sagen.
Er ist besuchernah, hat ein offenes Ohr, ist in keinster Weise abgehoben und ganz nebenbei richtig sympathisch.
Chefs, die noch wissen, was " an der Front" wirklich läuft sind leider sehr, sehr selten geworden.
In Tripsdrill findet man das noch und auch die Mitarbeiter, mit denen wir uns unterhalten haben, können dies nur bestätigen und haben nur Positives zu berichten.
Sonst hört man mal das ein oder andere, worüber man sich im Park so ärgert, nicht so jedoch hier.

Zufall? Wir glauben nicht.
Kleiner Gegentest: Fragt mal in einem der von Großunternehmen geführten Parks die Mitarbeiter was sie so über die Führung des Parks denken nach.
Da hört man doch schonmal das ein oder andere Suboptimale.

An dieser Stelle gilt unser ganz großes Dankeschön Herrn Fischer, der sich extra Zeit für uns genommen hat und wir versprechen hiermit feierlich den Park noch einmal bei besserem Wetter in der Sommersaison zu besuchen Wink!
(Wobei wir ja die Halloweendeko so toll finden....hatten wir das schon erwähnt?!)

Nun hielt uns aber nichts mehr davon ab Karacho zu testen!
Die Umgebung war noch eine Baustelle, ebenso wie die Station, aber dies soll bis Saisoneröffnung am 12.04.2014 fertig sein.





Sehr nett dekorierte Baustelle wie wir finden..





Und so soll es mal aussehen, wenn alles fertig ist:



Da es an diesem doch etwas regnerischen Tag nicht sehr voll war, war die Anstehzeit bei nur einem fahrenden Wagen von Karacho mit ca.15 min sehr gering.
Nun ja, der Regen mußte ja auch etwas Positives haben.
Zum Zeitvertreib ist da auch noch jemand, der offenbar ein paar Mal zu oft Karacho gefahren ist- laut eigener Aussage:



Sah etwas blaß aus um die Nase und es passierte, was unvermeidbar war:



Hmmm, sollte uns das jetzt abhalten?! Ganz klares NEIN!!!
Die Wagen sahen schon gut aus und was uns persönlich besonders gefreut hat, war, dass die Personen über Hüft- und nicht wie meistens bei Inversionen, mit Schulterbügeln fixiert sind.



Jetzt aber nichts wie rein ins Vergnügen und Triebwerke anlassen, denn danach sah es aus:



Zunächst fuhr man ganz gemütlich um die Ecke ins Dunkle und schwupps, schon ging es bergab in die erste Inversion und dann in den Launch....hoppla!
Das nennen wir mal einen Überraschungsmoment!

Zeit zum Durchatmen hatte man jedoch nicht, denn dann ging es direkt den Firstdrop rauf und wieder runter und mit Drehung, ohne Drehung, oben, unten, rechts, links durch die Kurven- ähm, wo war jetzt nochmal gleich oben und unten???...schwer zu sagen. Und schon war die Fahrt wieder vorbei.
Leicht benommen torkelten wir Richtung Ausgang und hielten uns erstmal an der Tonne von dem zuviel gefahrenen Kollegen fest, der sich auch gleich wieder übergab.
Also wir müssen sagen, der Junge verträgt nix!
UNS ging es gut....sehr gut sogar nachdem wir nach ein paar Sekunden die Orientierung wiedererlangten.
Training ist alles und so fuhren wir noch ein paar Mal.
Man muß sich ja auch ein Urteil bilden...das dauert....mindestens 10 Durchgänge...und ist selbstverständlich harte Arbeit!
Es ist immer ein gutes Zeichen wenn wir den Drang verspüren nochmal fahren zu wollen. Einziges Manko vielleicht bei den Sitzen- die Kanten sind sehr hart, sodass sie am Oberschenkel drücken. Also tendenziell als Wohnzimmercouch nicht verwendbar aber für die kurze Zeit der Fahrt sicherlich okay.
Oder unsere zarten Popos sind zu sensibel...man weiß es nicht.
Testet einfach selber!

Hier die besten Schnappschüsse der Bahn:















Ein weiteres Highlight dieses Parks ist die von Cordes in Zusammenarbeit mit Gerstlauer gebaute Holzachterbahn Mammut.
Sie durfte natürlich nicht fehlen bei unserem Besuch in Tripsdrill und so genossen wir diverse Fahrten nach ultrakurzen Wartezeiten.











Übrigens hat diese Bahn auch eine hervorragend thematisierte Warteschlange, da es ja um ein verrückt spielendes Sägerwerk geht, durch das man mit der Bahn fährt:



Und natürlich die passende Station dazu:



Sowie perfekt abgestimmte Züge:



Einer unserer weiteren Lieblinge im Park ist die G´senkte Sau, eine wilde Maus der besonderen Art.
Vielleicht kennt sie noch der ein oder andere aus "Wetten dass?", denn dort und auf Mammut versuchte mal jemand mit extra angefertigten Inlinern diese Bahn abzufahren

Uns macht sie immer wieder Spaß!



Und um den Spaß zu vervollständigen mußte natürlich auch noch eine Fahrt mit der Badewannenfahrt zum Jungbrunnen, einer Wasserbahn, absolviert werden.
Nur die Harten kommen in den Garten, aber inzwischen hatte das Wasser von oben ja mit der Berieselung mal aufgehört.
Da muß man dann von vorne und unten nachhelfen, sonst denkt man nachher noch man sei doch nicht in Deutschland, wenn es so trocken ist *Ironie-aus*





Wir verabschiedeten uns mit einem wunderbar herbstlichen Eindruck von Tripsdrill und melden uns wieder in der Sommersaison 2014!

 

 

 

 

Redaktion: Christine Stanitsas
Presse-und Öffentlichkeitsarbeit parksonline.de